Die Hälfte der palästinensischen denkt an Umzug

Die Hälfte der palästinensischen Araber denkt an Umzug in andere Länder

Unabhängige Meinungsumfragen durch palästinaarabische und israelische Institute in verschiedenen
Zeiträumen bezeugen klar, daß sich auch unter den palästinischen Arabern die Überzeugung verbreitet, daß die „palästinensische Behörde“ keine Lösung für ihre Probleme ist, und dementsprechend die Bereitschaft zu einer echten humanitären Lösung in anderen Ländern.
Eine Umfrage im Jahre 2004 ergab, daß die Hälfte der palästinaarabischen Bevölkerung (50 %) die Möglichkeit nicht ausschließt, auf Dauer in ein anderes Land zu übersiedeln, wenn sich nur die Mittel dazu fänden. In derselben Umfrage gaben 71 % der Befragten an, was sie zu solchem Umzug auf Dauer bewegen würde: Zusicherung von Arbeitsplätzen im Zielland 16 %, beträchtliche Geldbeihilfe 19 %, ordentliche Wohn- und Schulbildungsgelegenheiten 14 %, u.a.m. Nur 15 % gaben an, daß nichts sie zum Auswandern veranlassen könnte. Die Umfrage hielt das (israelische) Institut Maagar Mochoth ab.

Eine Umfrage der Universität an-Nadschach ergab im November 2006, daß 31,4 % der palästinensischen Araber ihr Leben in einem anderen Land aufzubauen gedenken, wenn sie dort nur gut leben können. Eine Umfrage im September 2007 durch das palästinaarabische Institut für Politik und Meinungsforschun unter der Leitung von Dr. Chalil Schkaki ergibt, daß 32 % der palästinensischen Araber   auswandern wollen.
 
Umfrage der Universität an-Nadschach, November 2006